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League of Legends: Als bei den Worlds geschummelt wurde

Sun, 29 Nov 2020 11:49:00 GMT

Im Jahr 2012 wurden die Worlds zum zweiten Mal ausgetragen. Das Preisgeld schoss erstmals in die Millionenhöhe und so gaben sich auch die starken Teams aus Fernost die Ehre, dem Rest der Welt entgegen zu treten.

Bereits damals zeichnete sich ab, dass asiatische Teams in den folgenden Jahren das Maß aller Dinge in League of Legends darstellen sollten. Doch neben dem Finalsieg der Taipei Assassins blieb vielen Fans der ersten Stunde eine waschechte Kuriosität im Gedächtnis: Im Viertelfinale der Worlds wurde gecheatet!

Als Azubu Frost, immerhin der damals amtierende Titelträger der LCK, auf Team SoloMid aus den USA traf, hatte der Favorit aus Fernost keine allzu große Mühe, den Außenseiter aus dem Weg zu räumen. Fünf Tage später kam heraus, dass die Spieler von Azubu Frost Einsicht auf den für das Publikum gedachten Monitor hatten, welcher unter anderem die Minimap der Partie beinhaltete – naturgemäß samt sämtlicher Positionen der gegnerischen Champions.

Kurioser Weise musste das koreanische Team zwar 30.000 US-Dollar Strafe zahlen, der Sieg wurde den Schummlern allerdings nicht abgesprochen. Denn Riot kam zu dem Entschluss, dass Team SoloMid auch ohne diesen Umstand keine reelle Siegchance gehabt hätte – insgesamt eine verrückte Geschichte!

Nicolas Schmidt - Chefredakteur

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