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Faker: Der erste waschechte Superstar in der Geschichte von League of Legends

Sun, 22 Nov 2020 12:19:00 GMT

Wenn sich Dreharbeiten für Werbeclips an Autogrammstunden und Fitnesseinheiten mit hoch dekorierten Personal Trainern reihen, kann es sich nur um einen waschechten Star handeln. Der Koreaner Faker ist in seinem Heimatland eine solche Berühmtheit. Umfragen zufolge stellt der League of Legends-Spieler bei Teenagern neben dem Fußballer Heung-min Son den beliebtesten männlichen Sportler Südkoreas dar.

Drei Weltmeistertitel, zwei Siege beim MSI, neun Trophäen in der LCK, Rift Rivals Champion und viermaliger Gewinner beim All-Star-Event – Fakers Titelsammlung ist das Maß aller Dinge. Der Koreaner spielt bei Rekordweltmeister T1 und lebt in der Hauptstadt Seoul. Abseits der Bühne präsentiert sich eSportler seinen zahlreichen Fans in Streams und auf Social Media. Die Marke Faker ist millionenschwer.

Der Superstar brilliert nicht nur mit Maus und Tastatur: Fakers Popularität gründet neben seinem spielerischen Talent auf seinen sympathischen Auftritten, einer wahnsinnigen Publikumsnähe und beachtlicher Bodenhaftung. Die Fans lieben ihr Idol – und der Koreaner zahlt es ihnen mit guten Leistungen und vorbildlichem Verhalten zurück.

Faker stellt den eher ruhigen Typen dar. Meditieren, Musik hören und in guten Büchern schmökern zählt der Superstar auf, wenn er nach seinen Hobbys gefragt wird. Höflich, nahbar, fleißig – Eigenschaften, die besonders in Fernost beim Publikum gern gesehen werden. Gerade Fleiß ist im eSport unverzichtbar: Der Mid Laner trainiert nach eigenen Angaben 10 bis 14 Stunden pro Tag.

Das Abenteuer eSport begann für den Koreaner bereits in jungen Jahren. Als LoL in Fernost veröffentlicht wurde, war Faker unmittelbar begeistert. Seine Eltern legten ihrem talentierten Sprössling von Beginn an keine Steine in den Weg – sie bestärkten ihn darin, zu tun, was immer ihm Spaß bereitet.

Zwischen 2013 und 2017 stellte T1 (damals noch SK Telecom T1) weltweit die Messlatte im LoL-Kosmos dar. Das Team rund um Anführer Faker stand in besagten fünf Jahren gleich viermal im Finale der Worlds – drei WM-Titel sprangen insgesamt heraus. Seit China und Europa vor gut zwei Jahren zum Mutterland des eSports aufschließend konnten, erweiterte sich die Sammlung internationaler Titel jedoch nicht mehr.

Für die Zukunft wünscht sich der eSportler, weiterhin tun zu können, was ihm Spaß macht. Aktuell stellt dies nach eigenen Angaben nach wie vor das Spiel von League of Legends dar – der Gewinn von weiteren glanzvollen Titeln dürfte in besagtem Wunsch integriert sein.

Nicolas Schmidt - Chefredakteur

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