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Rekkles: Deshalb habe ich Fnatic verlassen | League of Legends

Wed, 25 Nov 2020 13:15:00 GMT

Rekkles hat es getan. Der Superstar verlässt Fnatic, um mit G2 Esports einen neuen Anlauf auf das ganz große Ziel zu wagen: Endlich mit einem europäischen Team die Worlds zu gewinnen. In einem Interview äußerte sich der Schwede kürzlich erstmals ausführlich zu den Hintergründen seines spektakulären Wechsels.

Über seinen Wechsel von Fnatic zu Alliance im Jahr 2014:

Als ich damals zu Alliance (später Elements) gewechselt bin, war meine Hauptmotivation, zu einem stärkeren Team zu wechseln. Ich hatte das Gefühl, mit meinem neuen Team mehr Titel gewinnen zu können als mit Fnatic. Doch ich lag falsch.

Über die Gründe seines aktuellen Wechsels zu G2:

Mein aktueller Wechsel hat eher damit zu tun, dass ich etwas neues erleben möchte. Ich suche neue Herausforderungen, einen Tapetenwechsel. Natürlich ist es toll, dass G2 eine starke Mannschaft ist, mit der ich viel erreichen kann. Ich möchte nach wie vor die Worlds gewinnen. Mit G2 besteht definitiv die Möglichkeit – mehr noch als mit Fnatic. 2018 habe ich im Rahmen unseres Einzugs ins Finale realisiert, dass ich diesen Titel definitiv mit einer europäischen Mannschaft gewinnen kann.

Über die Rivalität zwischen Fnatic und G2:

Ich sah es immer als eine Art Mission an, Fnatic als die Nummer eins in Europa zu etablieren. Es wurmt mich bis heute, dass G2 an uns vorbei gezogen ist. Aber G2 war immer einfach zu stark, zu konstant. Sie haben gute Arbeit geleistet.

Über den Vorwurf des Verrats an Fnatic:

Nach Verrat fühlt sich mein Wechsel für mich nicht an. Ich hoffe, dass die Fans von Fnatic dies ebenfalls so sehen, obwohl ich vor Jahren versprach, niemals zu einem Konkurrenten aus der LEC zu wechseln. Doch ich musste dies einfach tun, alles andere hätte sich falsch angefühlt. G2 kam und fragte mich, ob ich mir den Wechsel vorstellen könnte. Es war nicht so, als hätte ich in Berlin angeklopft und um einen Vertrag gebettelt.

Über die anstehenden Duelle mit seinem alten Arbeitgeber:

Natürlich habe ich bereits ein wenig Angst vor den Duellen mit Fnatic. Die Jungs sind ein super Team, welches uns definitiv weh tun kann. Ich erwarte, meinem alten Arbeitgeber im Finale des kommenden Spring Split gegenüber zu stehen.

Über sein Verhältnis zu Fnatic:

Ich möchte, dass die Fans wissen, dass ich mich nicht mit Fnatic überworfen habe oder so etwas. Wir haben uns friedlich voneinander getrennt, die Anfrage von G2 war der einzige Grund. Ich hoffe, dass jeder versteht, wie groß mein Traum ist, die Worlds zu gewinnen. Ich weiß, dass ich diesbezüglich egoistisch gehandelt habe und natürlich schmerzt es mich, meine Mitspieler zu verlassen. Es war eine wunderschöne Zeit mit dem Team.

Nicolas Schmidt - Chefredakteur

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