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LoL: Unser Fazit zu den Worlds 2020

Sat, 07 Nov 2020 12:01:00 GMT

Die Worlds 2020 präsentierten sich attraktiv, abwechslungsreich und hatten so manche Überraschung parat. Die chinesische Dominanz der vergangenen beiden Jahre scheint gebrochen, Europas Vertreter schlugen sich durchaus respektabel und mit DAMWON bestieg erstmals seit 2017 mal wieder ein koreanisches Team den League of Legends-Thron.

Alleine das Finale zwischen DAMWON und dem chinesischen Vertreter Suning stellte im Vergleich zu den beiden klaren 3:0-Erfolgen der Vorjahre endlich wieder ein umkämpftes Spektakel dar. Und ja, letztendlich krönte sich das koreanische Team zum Weltmeister, doch von purer Dominanz der LCK kann 2020 nicht mehr gesprochen werden. Zur Erinnerung: Zwischen 2015 und 2017 standen ausschließlich koreanische Teams im Finale der Worlds.

G2 und Fnatic repräsentierten die LEC ehrenwert, doch insgesamt muss man sich als europäischer Fan wohl eingestehen, dass die absoluten Spitzenteams aus dem fernen Osten auch in diesem Jahr schlicht ein Nummer zu groß waren. Dass Europa wieder einmal mindestens einen Halbfinalisten stellen konnte, zeigt aber zumindest, dass auch unsere Region im Konzert der Großen mitspielt – dies war in der Vergangenheit nicht immer der Fall.

In Nordamerika hoffte man – wie eigentlich in jedem Jahr – auch vor den Worlds 2020 darauf, dass einem der LCS-Vertreter eventuell diesmal der ganz große Wurf gelingen würde. Dass nicht ein einziges Team die Gruppenphase überstand, dürfte das zahlreiche Publikum aus den USA einmal mehr bodenlos enttäuscht haben. Obgleich der finanzielle Aufwand der nordamerikanischen LoL-Szene beachtlich ist, hält sich der Ertrag traditionell in sehr überschaubaren Grenzen.

Nicolas Schmidt - Chefredakteur

Weitere Informationen zu den Worlds.

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